Ein nicht ganz traditionelles weiß getünchtes andalusisches Dorf; El Rocio hat Straßen voller Sand, Pferde in den Straßen und Stangen zum Festmachen vor allen Häusern.


the wild western village of El Rocio

Genau wie im Wilden Westen hat El Rocio, etwas außerhalb des Doñana-Nationalparks in der Provinz Huelva Sand in den Straßen des ganzen Dorfes und Stangen zum Anlegen von Pferden vor jedem Haus. Es gibt dem Dorf eine ganz besondere Atmosphäre und ist ein einzigartiges Erlebnis.

Enjoy your meal at a restaurant in the sand

Es ist jedoch nicht nur der Sand und die Pferde, die das Dorf besonders machen: keiner lebt hier! Das bedeutet jedoch nicht, dass das Dorf leer ist – im Gegenteil. El Rocio ist eine Pilgerstadt, in der Katholiken aus ganz Spanien die berühmte Jungfrau Maria in der Kirche verehren. So sind in den vielen Häusern des Dorfes immer große Pilgergruppen untergebracht – und immer eine festliche Atmosphäre.

Horses in the streets of El Rocio

Wenn Sie während der “romería” – dem alljährlichen Wallfahrtsfest – in der letzten Maihälfte oder Anfang Juni hier sein können, gibt es besonderes viele Pilger. Das Dorf ist der Mittelpunkt – und die berühmte Figur der Jungfrau Maria wird dürch die Straßen getragen. Es ist sehr spanisch und sehr festlich – und nicht besonders religiös. Zumindest ist es Sache des Einzelnen, seine Religiosität auf der Pilgerfahrt, zum Beispiel beim Kirchenbesuch, zu pflegen.

The central square of El Rocio with sand all over

El Rocio liegt in den Feuchtgebieten des Doñana-Nationalparks, Spaniens größtem Feuchtgebiet für Vögel und andere Tiere, einschließlich des vom Aussterben bedrohten Iberischen Luchses. Hier gibt es ein fantastisches Vogelleben. Direkt von der Promenade in El Rocio haben Sie Aussicht auf die Feuchtgebiete und sehen unter anderem Störche, Schwäne und Flamingos in ihrem natürlichen Lebensraum.

Wetlands of Doñana seen from the promenade in El Rocio